Frauenberatung - Konzept

Frauenberatung

 

 

 

 

 

Die Frauenberatung besteht seit Oktober 1996, seit Juli 2005 in enger Kooperation

mit der Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt „BISS“.

Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Gewaltprävention. Die Beratung soll den Frauen  

helfen z.B. Trennungssituationen so zu gestalten, dass keine Gewalt entsteht.

Beziehungskrisen sollen rechtzeitig erkannt und bearbeitet werden. Eine frühzeitige  

Weitervermittlung zur Paartherapie, Suchtberatung oder Erziehungsberatung gehört

ebenso zur Gewaltprävention.  

Zudem soll die Beratung ein niedrigschwelliges Angebot für alle Frauen in Emden

sein. Das Frauenhaus steht für die meisten Frauen noch in Verbindung mit massiver,  

vor allem aber sichtbarer Gewalt. Frauen, die keine Verletzungen aufweisen, denken

oft, dass sie noch nicht schlimm genug misshandelt wurden, um schon ein Fall für  

das Frauenhaus zu sein. Psychische Gewalt wird oft nicht als solche gesehen. Auch

sexuelle Gewalt hinterlässt nicht immer sichtbare Spuren.  

Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen:

  • die ihr Leben neu gestalten wollen.
  • die eine Krise in ihrer Partnerschaft erleben.
  • die sich in Konfliktsituationen befinden, z.B. vor, während und nach einer Trennung.
  • die alleinerziehend sind.
  • die ein offenes Ohr für ihre Probleme brauchen.
  • die von körperlicher oder seelischer Gewalt bedroht oder betroffen sind.  
  • die sexuelle Gewalt erfahren haben oder davon bedroht sind.

 Inhalte und Angebote der Frauenberatungsstelle

Erster Anlass für das Aufsuchen der Beratungsstelle ist häufig ein Konflikt mit dem  

Partner oder anderen Familiemitgliedern.

Die Frauen suchen Informationen was sie bei einer Trennung beachten müssen, wie  

sie sich trennen können oder auch, ob sie und ihr Partner noch einen Weg

zusammen finden können.  

Weitere Anlässe sind Konflikte mit Expartner bzw. erwachsenen Kindern.

Oft ist ein einziges Beratungsgespräch ausreichend um die Situation zu strukturieren  

und die nächsten Schritte zu klären.

In einigen Fällen reicht eine einzelne Beratung nicht aus und es besteht die  

Möglichkeit eine längerfristige psychosoziale Beratung zu erhalten.

Dies trifft vor allen Dingen für Frauen zu, die aufgrund ihrer bisherigen Situation

 

 

starken Belastungen ausgesetzt waren und sind.

 

Frauen mit Gewalterfahrungen bzw. auch sexueller Gewalterfahrung in der Kindheit.  

Die Beratung dient in solchen Fällen in erster Linie der Stabilisierung, der Klärung, ob

eine Psychotherapie angebracht ist, bzw. der Überbrückung der Wartezeit auf einen

 

Therapieplatz.

 

 

An jedem 2. Donnerstag im Monat findet nach Anmeldung eine Sprechstunde für rechtliche Fragen  in der Zeit von 16.30 – 17.30 Uhr durch die Rechtsanwältin Martina Ovenhausen-Kroh. 


Beratungsformen

 

 

Die Beratung orientiert sich an den Bedürfnissen der Frauen und findet in folgenden Formen statt:

  • Information und Beratung am Telefon
  • Persönliche Beratungsgespräche als Krisenintervention
  • Umfassende Informationen, Kontakte und Adressen zu allen Institutionen, freien Trägern, TherapeutInnen, Initiativen, die bei Gewalterfahrung Hilfe bieten
  • Kontinuierliche Einzelberatung
  • Gruppenangebote.
 

 

 
Frauenhaus

Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt
Rufen Sie uns an!
Rund um die Uhr!

0 49 21 / 4 39 00

 
Frauenberatung

Beratungstelle für Frauen in Krisensituationen
Mo.-Fr. 10:00-16:00 Uhr

0 49 21 / 58 89 77

 
BISS

Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt
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