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Nachgehende Beratung

Im Anschluss an den Frauenhausaufenthalt bieten die Sozialpädagoginnen eine nachgehende Beratung an, um eine Stabilisierung für den weiteren Lebensweg zu geben. Sie ist grundsätzlich ein freiwilliges Angebot, das die Frauen nach ihrem Auszug aus dem Frauenhaus wahrnehmen können.
Frauen, die sich entscheiden, einen Neuanfang als Alleinerziehende oder Alleinlebende zu beginnen werden mit zahlreichen Problemen und neuen Belastungen konfrontiert. In der psychosozialen Beratung wird mit der Frau schwerpunktmäßig die aktuelle Lebenssituation reflektiert und die Entwicklung neuer Lebensperspektiven erarbeitet.

In der Regel finden 14tägig Termine im Frauenhaus statt. Die nachgehende Beratung ist eine Fortsetzung der kontinuierlichen Beratung im Frauenhaus. Es wird angeknüpft an den entstandenen Beziehungen und vertiefend an den bisher verfolgten Zielen gearbeitet.

Ziele der nachgehenden Beratung sind:

  • Stärkung des Selbstwertgefühls und Sensibilisierung für eigene Bedürfnisse und Interessen und deren Umsetzung in ein selbstbestimmtes Leben
  • Stabilisierung der neuen Lebenssituation durch den Ausbau sozialer Kontakte und die Anknüpfung an bestehende Hilfsangebote
  • Erweiterung von Stärken und Fähigkeiten zur Alltagsbewältigung und Konfliktlösung Reflexion der erlebten Gewaltbeziehung
  • Auseinandersetzung mit neuen Gestaltungsmöglichkeiten in einer Partnerschaft

Neben der Einzelberatung gibt es verschiedene Gruppenangebote.
Jeden ersten Donnerstag im Monat findet ab 10.00 Uhr ein Frauenfrühstück statt.
An den Gruppenangeboten, wie Kochen am Freitag und der Mutter-Kindgruppe kann nach Absprache weiter teilgenommen werden.

 

 
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